Gespräch mit der Hoffnung

Hier an dieser Stelle, darf ich mit Erlaubnis des Verlages FLENSBURGER HEFTE, aus der Reihe "Gespräche mit Naturgeistern" aus dem Buch "Gefühle 2" direkte und indirekte Zitate anführen.  Siehe www.flensburgerhefte.de                                   An dieser Stelle nochmals ein "Dankeschön" an die Redaktion und in die "Mühle".

 

LIEBER LESER bitte stell`Dich jetzt darauf ein, Zeuge eines Interviews mit dem geistigen Repräsentantenwesen der HOFFNUNG namens Elpis zu werden.

Ich hoffe, dass es mir gelingt die Intention dieses Wesen Dir lieber Leser näherzubringen, so wie sie in mir hochstieg, beim Lesen des Textes im oben angeführten Buch.

 

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Interviewer: Warum stirbst Du zuletzt, oder ist das nur so ein Spruch?

Elpis: Es ist nur so ein Spruch, aber es ist trotzdem etwas wahres dran, denn die Hoffnung begleitet alle Menschen bis zum bitteren Ende. Die Hoffnung ist etwas, was sich der liebe Gott hat durch die Finger gleiten lassen, damit sich der Mensch auch in der dunkelsten Stunde eine Kerze anzünden kann.

I: Was meinst Du mit "durch die Finger gleiten lassen"?

E: Es ist nicht ganz exakt, aber manche Mythologie sieht es so, dass die Hoffnung eigentlich dem Schöpfergott entwischt und nicht ganz freiwillig gegeben worden ist. Deswegen sprach ich auch vom "lieben Gott", um es im märchenhaften Kontext zu belassen.

I: Aber so kann es doch wohl nicht ganz sein?

E: Doch, die Hoffnung ist eine Himmelsmacht wie die Liebe.

I: Erzähl mal ein wenig über Dich!

E: Ich bin das letzte Licht, welches Du noch siehst. Ich bin der Beginn alles Neuen. Ich bin die Triebfeder, die Dich weiterbringt. Das betrifft aber nur alles das, was im guten Sinne geschaffen wird. Ich impulsiere, das noch zu tun, was Du eigentlich nicht mehr tun wolltest. Ich bin das, was die Welt vor dem Untergang rettet. Wenn Du die Welt ohne Hoffnung anschaust, kannst Du Dir eigentlich nur eine Kugel in den Kopf jagen. Nur weil Du hoffen kannst, gewinnst Du dem Weltengeschehen immer noch gute Seiten ab und siehst eine Zukunft. Ohne Hoffnung keine Zukunft.

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E: ... Ich bin der letzte Faden zwischen Dir und Deinem Engel.

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I: Wann bist Du entstanden?

E: Ich entstand, als die Idee entstand, dass eine Weltentwicklung zu einem guten Ende führen kann. Ich entstand, bevor das Böse gedacht wurde. Bevor das Wesen, welches zuerst das Böse gedacht hat, das Böse geschaffen hat, musste es erst hoffen können. Deswegen entstand ich vor dem Bösen.

I: Worauf hoffen geistige Wesen heute?

E: Dass das Experiment Erde gelingt. Das ist das Generelle. Dein Schutzengel z.B. hofft spezifizierter darauf, dass Du Deine Vorgaben, die Du Dir für dieses Leben gesetzt hast, erfüllen kannst. Und entsprechend gilt das für jeden anderen Menschen. ...  ... Ich bin ein von Grund auf positives Wesen.

I: Worauf hoffst Du denn?

E: Das ihr alle hofft! Dass ihr mich nie vergeßt! ihr solltet mich nie vergessen, auch nicht in den nächsten Inkarnationen und in den Welten, die ihr einstmals erschaffen werdet.

I: Worauf hoffen die Naturwesen?

E: Dass die Menschen jetzt einmal anfangen, sie wahrzunehmen und zu berücksichtigen. Das ist zur Zeit ihre größte Hoffnung. Sie meinen Stellen gefunden zu haben, die diese Hoffnung anfänglich bestätigen. Stell dir einmal vor, ich wäre weg!

I: Das geht nicht!

E: Das hängt damit zusammen, dass ich vor eurem Weltensystem entstand. Euer gesamtes Weltensystem, inklusive der Wiedersachermächte, ist ohne Hoffnung nicht zu leben.

I: Wenn ein Mensch hofft, in welcher Weise findet dann eine Wesensberührung mit Dir statt? Ist das ein Gefühl, ist es ein Wunsch, ist es ein Gedanke?

E: Meistens beginnt es mit dem Gedanklichen. Ohne Hoffnung, z.B. dass ein Kranker gesund wird, hätte ein Mensch nicht mehr diese Art von warmen Gedanken, sondern er würde nur noch sachliche gefühllose Gedanken denken können. Ein Mensch, der keine Hoffnung hat, kann z.B. nicht hoffen, dass ein Kranker morgen gesund wird. Er kann allerhöchstens denken, dass ein morgiger Tag kommt, weil er weiß, dass dieser Tag kommt. Er könnte vielleicht rein sachlich, nebeneinanderher, den Gedanken denken, dass er morgen gesund sein könnte, z.B. aufgrund von Wahrscheinlichkeiten und Statistiken. Aber es wäre ein kaltes hoffnungsfreies Denken. ...

... I: Wie ist nun die Wesensbegegnung zwischen Dir und einem Menschen?

E: Ich befeuere den Willen zum Weitermachen, ich impulsiere den Willen dauernd. Aber genauso durchdringe ich das Gefühlsleben und das Gedankenleben.

I: Wie kommt es, dass der Mensch meist etwas Positives hofft?

E: Weil ich eine Himmelsmacht bin und dem Vatergott aus der Tasche fiel.

I: Ich könnte allerdings auch hoffen, dass jemand in den Häcksler fällt und zerstückelt wird. Es ist nicht alles schön, was man hoffen kann.

E: Ja, diese Art von Hoffnung gibt es natürlich auch. So etwas hoffe ich allerdings nicht gerne. So etwas unterstütze ich auch nicht gerne. Aber ich muss es, denn Hoffnung ist Hoffnung.

I: Gehen wir noch einmal zu einem Menschen ohne Hoffnung zurück, der krank ist und aufgrund von Wahrscheinlichkeiten den morgigen Tag und eine etwaige Gesundung denkt. Was kommt aus diesem Leben ohne Hoffnung heraus?

E: Das wäre eine automatisierte Welt. Eigentlich käme eine Maschine dabei heraus. ....

I: Gibt es realere und irrealere Hoffnung? Es gibt Hoffnungen aufgrund von Angst und Sorge und vieles mehr. Ist das immer dieselbe Qualität bei den Menschen?

E: Es ist so, dass zur Hoffnung immer unterschiedliche andere Qualitäten hinzutreten, andere Gefühle und Auslöser. Diese geben der Hoffnung eine bestimmte Farbe, eine bestimmte Richtung, eine Vorstellung. An der Hoffnung selber ändert sich dadurch nichts. Die Grausamkeit und ich als Hoffnung sind so alt, dass wir vor allem Seelischem entstanden sind.

I: Was ist der Wunsch im Gegensatz zu Dir?

E: Ein gefühlsbeladenes Monstrum. Der Wunsch ist eine konkretisierende, sich manifestierende, sich rein im Astralen abspielende dinglich gemachte einseitige Hoffnung. Eine solche Hoffnung bzw. Wunsch ist auch im Astralen dinglich. Sie richtet sich konkret auf ein definiertes Ziel. Die normale Hoffnung braucht kein definiertes Ziel. Die Hoffnung ist einfach da. Es gibt ja die Aussage unter den Menschen: Es ist zwar verrückt, aber ich habe noch Hoffnung, obwohl ich nicht sagen kann, warum, worauf. Das ist etwas Undefinierbares. Einen Wunsch dagegen muss man konkret definieren. Sich etwas zu wünschen und gleichzeitig nicht zu wissen, was man sich wünscht, geht nicht. Das ist in sich unsinnig. ...

...I: Kannst Du einmal die Seele eines Menschen schildern, der hoffnungslos ist? Und wie sieht demgenüber die Seele eines hoffnungsvollen Menschen aus?

E: Der eine sieht seinen Stern, der andere hat seinen Kontakt zu seinem Stern verloren. Der hoffnungsvolle Mensch kann in einer unangenehmen Lebenssituation sein, hat vielleicht sehr viel schwarze Wolken um sich herum, möglicherweise auch in seiner Seele. Natürlich muss das nicht so sein. Aber zumindest hat er noch einen hellen Stern, der irgendwo in seine Seele hineinleuchtet. Ein einziger Stern reicht. Beim hoffnungslosen Menschen dagegen sind die schwarzen Wolken so dicht geworden, dass er diesen Stern vorübergehend nicht mehr sieht. Aber hinter diesen schwarzen Wolken ist der Stern trotzdem vorhanden.

I: Besteht die Gefahr, dass ein Mensch, der zuviel hofft, den Boden und die Realität verliert?

E: Das kann passieren, aber dann treten krankhafte Seelenzustände hinzu. Eigentlich kann man nicht zuviel hoffen. Allerdings kann man zuviel erhoffen. Das ist etwas ganz anderes.

I: Was ist der Unterschied zwischen Hoffen und Erhoffen?

E: Das Erhoffen ist eigentlich schon ein Wunsch. Man kann erhoffen, dass ein Wunsch in Erfüllung geht. Dann wird das erhoffen zu einer anderen Form des Wünschens. Vielleicht ist es eine abgeschwächte Form des Wünschens. Beim Wünschen ist noch mehr Eigenwille enthalten. So gibt es eine Abschwächung des eigenen Willens vom Wünschen über das Erhoffen zum Hoffen.

I: Sollte die Hoffnung bei einem Menschen immer einigermaßen real sein, sich auf etwas Reales oder Mögliches beziehen, oder ist es Dir vollkommen gleichgültig, wenn man auch etwas völlig Irreales hofft, erhofft oder wünscht?

E: Von den Hoffnungskräften her ist es eigentlich egal, worauf sich die Hoffnung bezieht. Wenn ein Mensch etwas völlig Irreales wünscht oder hofft, kann man davon ausgehen, dass dieser Mensch in der nächsten Inkarnation lernt, dass er seine Hoffnungen auf Realeres beziehen kann. Man muss das Hoffen genauso üben wie alle anderen Fähigkeiten. Vor Urzeiten, bei der ersten Inkarnation, hatte man noch nicht die Hoffnungsfähigkeit, die man heute hat. Im Rahmen der Hoffnung schadet die Erkenntnis nicht. Je weiter Du vom Seelischen her noch in Traumwelten lebst, desto irrealer sind Deine Hoffnungen. Je mehr der Mensch zu klareren Erkenntnis kommt, desto mehr gleichen sich seine Hoffnungen entsprechend an. Seine Hoffnungen werden immer substantieller und realer, auch feinsinniger und erfüllbarer. Das hat viel mit der Erziehung der Menschenseele und mit der Erziehung des Menschen-Ichs zu tun.

Aber die Qualität des Hoffenlernens anhand eines irrealen Wunsches ist nicht schlimm. Damit schädigst Du weder Dich noch die Welt. Wenn Du z.B. hoffst, dass alle Menschen grüne Haut bekommen, so ist das zwar irreal, aber nicht schädlich. Wenn dies aber zu einer Besessenheit wird, kann es krankmachende Folgen haben. Es gibt bei sehr seelischen Menschen eine leichte Gefährdung, dass das Hoffen zu einer Art Besessenheit wird. Das ist dann die Welt der Illusion, die Welt Luzifers. Illusionen sind rein luziferisch.

...

I: Wieso spricht man in bezug auf die Schwangerschaft, dass man guter Hoffnung ist?

E: Das ist ein sehr hübscher Sprachgebrauch dafür, dass man in guter Hoffnung darauf ist, dass ein Kind geboren wird. Das bezieht sich aber auf eine Zeit, in der die Schwangerschaften keineswegs so glimpflich ausgingen wie heute. Früher stand die medizinische Versorgung dem entgegen. Deswegen musste die Frau viel mehr Hoffnungskapazität aufbringen, genauso der dazugehörige Mann, und beide mussten die Schwangerschaft begleiten, voller Hoffnung, weil es nicht so wahrscheinlich war wir heute, dass das Kind auch wirklich lebendig geboren wurde.

I: Was ist der Unterschied zwischen Hoffnung und Erwartung? ... Die Erwartung hat ein zeitliches Ende, die Hoffnung ist zeitlich offen?

E: Genau.

I: Kannst Du noch ein wenig über die Kräfte der Hoffnung in der Menschenseele sprechen?

E: Der Mensch wird leichter, heller, fröhlicher. Wenn ein Mensch hofft, dann stehe ich neben ihm, und wenn er hofft, mobilisiert er seine Kraftreserven. Dann kann er sogar Kraftreserven mobilisieren, von denen er nichts weiß. In dem Moment löst er in sich einen Fluss aus, ein Geschehen aus, welches tatsächlich seine Hoffnungen zu erfüllen hilft. Wenn er nur wartet, geschieht dies nicht unbedingt. Indem Du hoffst, führst Du Dir selber Kräfte zu. Das sind Kräfte, die aus der Zeit vor der Teilung der Welt stammen, ganz reine Kräfte. Durch diese Art von Hoffnung kommt ein Kraftzustrom. Dadurch wird die Seele stärker und heller und hübscher. Natürlich kann es auch in die andere Richtung gehen, wenn man z.B. hofft, dass jemand schlagartig stirbt. Dann zieht eine ziemlich dunkle Kraft in die Seele ein. So gesehen kann sich der Kraftstrom auch ins Negative kehren.

I: Bist Du in einer ständigen Wesensbegegnung mit allen Menschen? Hast Du zu jedem Menschen einen Kanal?

E: Der Urgrund allen Seins hat diese Welt mit Hoffnung geschaffen. In jedem Sein ist also Hoffnung enthalten. Das ist eigentlich ganz einfach.

I: Also ist die Hoffnung ein Bestandteil der Menschen?

E: Ja.

I: Trotzdem bist Du ein eigenständiges Wesen!

E: Ja, weil ihr das nötig habt.

I: Und wenn ein Mensch völlig hoffnungslos ist ... ?

E: ... dann hat er den Vatergott aus den Augen verloren.

I: Aber er ist trotzdem noch mit ihm verbunden, hat nur keinen Zugang zu ihm?

E: Genauso ist es. Er hat immer noch die Chance auf eine nächste Inkarnation.

I: Warum werden Menschen, die hoffnungslos sind, häufig depressiv?

E: Weil sie z.B. sterben wollen, weil sie unbewusst die Begegnung mit dem Vatergott suchen. Denn im Tod begenest Du dem Vatergott. Der Tod ist nichts anderes.

I: Kannst Du uns noch einen Tip geben, wie man sich seine Hoffnungen bewahren kann?

E: Du kannst Dir die Hoffnung dann bewahren, wenn Du glaubensfähig wirst bzw. bleibst. Der Verstand führt nicht unbedingt zur Hoffnung. Der Glaube führt immer zur Hoffnung. Also bete!

I: Wie stehst Du zu Schwarzsehern?

E: Die sind völlig hoffnungslos, häufig auch hoffnungslos überaltert, sie sind berufshoffnungslos. Das sind die notorischen Schwarzseher. Eigentlich tun sie das auch aus einer merkwürdig verzerrten Hoffnung. Sie nehmen mich durch ihre schwarzen Brillengläser wahr. Denn irgendwo steht auch bei ihnen die Hoffnung dahinter, dass das Objekt des Schwarzsehens nicht eintrifft. Sonst würden sie nicht so häufig darüber sprechen. Wenn sie so schwarz leben würden, wie sie schwarzsehen, hätten sie längst den Tod gesucht.

I: Noch einen Satz zum Schluss?

E: Vergiß nie Deinen Stern!

I: Danke

E: Bitte