Als ich begann HOFFNUNG AnZuDenken,

 

befand ich mich in so einer Art (Lebens-) Sinnkrise und auch in meinem Umfeld kam mir oft das Wort Hoffnung unter. Solange bis ich daraus schloss, dass es doch eine Bedeutung für mich haben könnte (Spiegeleffekt) und ich ging der Sache nach.

Und bei der Beschäftigung damit ...

... bemerkte ich, dass das Prinzip Hoffnung in einigen Religionen mächtig besetzt ist.

Hier werde ich im folgenden nicht auf die verschiedensten Untergruppen der Weltreligionen eingehen.

Christlich: Als eine der Drei Kardinaltugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung. (siehe Rubrik Habe ich gelesen..)

Islam: Auch hier dürfte es sich um eine, vieles überragende Tugend halten. (siehe Rubrik Zitate und Gedichte)

Buddhismus: Interessanterweise konnte ich hier nichts Eindeutiges finden. Hinweise und Vermerke deuten darauf hin, das der Buddhismus dieses Thema nicht so anspricht, da man vom " Leben im Hier und Jetzt" ausgeht. Man könne eventuell das Erreichen des NIRWANA Zustandes als Hoffnungsprinzip annehmen.

Geisteswissenschaftlicher anthroposophischer Ansatz:

 

Hoffnung ist nach Rudolf Steiner die eigentliche Tugend des physischen Leibes.

Anthrowiki.at/Hoffnung  Stand 2017 09

 

" Das was wir im Leben brauchen, als im eminentensten Sinne belebende Kräfte, das sind die Kräfte der Hoffnung, der zuversicht für das Zukünftige. Der Mensch kann ohne die Hoffnung überhaupt nicht einen Schritt im Dasein machen, insoweit es der physischen Welt angehört. .....

 

Nichts kann geschehen auf dem äußeren physischen Plan ohne die Hoffnung. Daher hängen auch die Hoffnungskräfte, mit der letzten Hülle unseres menschenlichen Wesens zusammen, mit unserem physischen Leib. Was die Glaubenskräfte für den Astralleib, die Liebeskräfte für den Ätherleib sind, das sind die Hoffnungskräfte für den physischen Leib. Daher ein Mensch, der nicht hoffen könnte, ein Mensch der verzweifeln müßte an demjenigen, was er voraussetzen muß für die Zukunft, er würde so durch die Welt gehen, dass das an seinem physischem Leib wohl bemerkbar ist.

Nichts so sehr als die Hoffnungslosigkeit drückt sich aus in den groben Furchen, in den ertötenden Kräften des physischen Leibes. Wir können sagen:"Unser zentraler Wesenskern ist umhüllt von dem Glaubens- oder Astralleib, von dem Liebe- oder Ätherleib und von dem Hoffnungsleib, dem physischem Leib. Und erst dann fassen wir den physischen Leib in seiner richtigen Bedeutung, wenn wir das ins Auge fassen was er ist: Das er in Wahrheit nicht äußere physische Anziehungs-oder Abstoßungskräfte hat - das ist materialistische Anschauung - sondern das, was wir in unseren Begriffen kennen als Hoffnungskräfte. Das ist das was in Wahrheit in unserem physischen Leib ist. Die Hoffnung baut unseren physischen Leib auf, nicht Anziehungs - und Abstoßungskräfte.

Internet Steiner Gesamtausgabe

bdn-steiner.ru/cat/ga/130.pdf,S175ff

Stand 2017 09

 

Ganz besonders gründet sich dabei die Hoffnung auf die durch die Geisteswissenschaft aufzufindenden und für unsere Erdenleben zentralen Gesetze von Reinkarnation und Karma.

Anthrowiki.at/Hoffnung Stand 2017 09

"Was gibt uns diese Geisteswissenschaft? Sie gibt uns dadurch, das sie uns bekanntmacht mit dem allumfassenden Karmagesetz, mit dem Gesetze der wiederholten Erdenleben,dass was in geistiger Beziehung uns ebenso mit der Hoffnung durchdringt, wie uns das Bewußtsein, dass morgen die Sonne aufgehen wird, dass die Samen als Pflanzen wachsen werden, für den physischen Plan mit der Hoffnung ausstattet. Sie zeigt uns, dass das, was von uns auch noch im physischen Plan gesehen werden kann, als das Untergehende, als das Pulverisiert - Werdende, wenn wir durch die Pforte des Todes gehen, dass dieser physische Leib von den Kräften, die uns als Hoffnungskräfte durchdringen, wenn wir Karma verstehen, wieder aufgebaut wird in einem neuem Leben. Mit den stärksten Hoffnungskräften stattet die Geisteswissenschaft die Menschheit aus.

Internet Steiner Gesamtausgabe

bdn-steiner.ru/cat/ga/130.pdf,S177ff

Stand 2017 09

 

"Ein Erkennen, welches das verborgene offenbar macht, ist geeignet, alle Hoffnungslosigkeit, alle Lebensunsicherheit, alle Verzweiflung, kurz alles dasjenige zu überwinden, was das Leben schwächt und es unfähig zu dem ihm notwendigen Dienste im Weltganzen macht.

Das ist die schönste Frucht geisteswissenschaftlicher Erkenntnisse, dass sie dem Leben Stärke und Festigkeit und nicht allein der Wissbegierde Befriedigung geben. Der Quell aus dem solche Erkenntnisse Kraft zur Arbeit, Zuversicht für das Leben schöpfen ist ein unversieglicher. Keiner, der einmal an diesen Quell wahrhaft herangekommen ist, wird bei wiederholter Zuflucht, die er zu demselben nimmt, ungestärkt hinweggehen."

Internet Steiner Gesamtausgabe

bdn-steiner.ru/cat/ga/013.pdf,S 047ff