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25.11.2015 11:21

Märchen:

Soziale Funktion:

Ursprünglich waren Märchen Geschichten für Erwachsene. Da es keine Medien gab, versuchten die Menschen aus ihren Erfahrungen, die Weisheiten an die Gesellschaft weiter zu geben. Die Unterhaltung dabei war eher Nebensache, dass wichtigste war, Menschen damit in schwierigen Lebenssituationen zu helfen.

Das Märchen war eine Lebensanleitung in einer Zeit in der die meisten Menschen weder schreiben noch lesen konnten.

Alle wichtigen Informationen drangen tief in die Herzen ein und blieben das ganze Leben verankert. Das Märchen war ein Wegweiser, ein Lebensfahrplan bevor man es verniedlichte, alle Grausamkeiten herausnahm und als Unterhaltungslektüre für Kleinkinder gestaltete.

Psychologie:

Märchen sind symbolhafte Beschreibungen und Darstellungen seelischer Prozesse. Es geht um Ablösungs- und Reifeprozesse von Menschen auf dem Weg ihrer Selbstfindung.

Alle Figuren im Märchen sind Teilaspekte unsere Persönlichkeit und fungieren miteinander um Aufgaben zu bewältigen. Wenn der Held es geschafft hat, alle Aufgaben zu lösen,haben sich alle Persönlichkeitsanteile in Liebe miteinander vereint und er hat somit sein selbst gefunden.

www.philognosie.net Stand: Nov. 2015

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Myhten:

In bildhaft anschaulicher Sprache vergegenwärtigt der Myhtos in der Regel ein ur- oder frühzeitliches Ereignis und liefert Bilder der Welt und allgemeine Gleichnisse des menschlichen Verhaltens, in denen ein weitgehend kohärentes Erfahrungssystem der Welt geprägt wird, dass zugleich ein religiöses Orientierungs- oder Symbolsystem konstituiert.

Wikipedie Stand Nov. 2015

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